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Schwing schön!

Gedankensplitter | Mindset

Schwing schön!

In der vergangenen Woche habe ich viele Telefonate geführt. Wenn ich ehrlich bin (und das bin ich hochgradig, wie ich erfahren habe), sogar mehr als in jedem vergangenen Januar meiner Selbständigkeit. Nicht gezoomt, nicht videokonferenziert. Nein, so richtig mit Telefon am Ohr und ganz nah an der Stimme.
Das ist übrigens – total old-fashioned – immer noch meine liebste Art zu telefonieren. Die iPods fallen mir ständig aus den Ohren und auch ansonsten fühle ich mich der Person näher, wenn ich den Hörer am Ohr spüre. Warum manche Menschen das Mobile vor ihren Mund halten und ins Mikro quatschen, ist mir unbegreiflich. Doch so hat jede/r ihr/sein Ding.

Zukunftsmutig!

Wie das so ist im Januar, wurde erst einmal resümiert. Wie geht es dir? Bist du gut ins neue Jahr gekommen? Bist du gesund? Was machen die Aufträge? Das sind alles vermeintliche Smalltalk-Fragen aber Smalltalk ist nicht meins. Ich frage das aus echtem Interesse. Und alle Menschen am anderen Ende der Leitung haben wirklich geantwortet und nicht mit Floskeln um sich geworfen. Sind in sich gegangen und wir haben uns ehrlich ausgetauscht.
Okay – die Länge der Telefonate kratzen hart am Beste-Freundinnen-Niveau. Aber ich fand das toll. Es passte so gut jetzt in die Aufbruchstimmung. Denn als Fazit kann ich nur laut hinaus rufen: alle sind zukunftsmutig und freuen sich auf 2022!

Ist das nicht schön? Eine gute Nachricht? Aber sowas von!

 

Raus aus der Blase!

Einige Telefonate, drei im Besonderen, haben mir klar gemacht: Tanja, du musst raus aus deiner Blase. Der Blick muss wieder über den Business-InnerCircle gehen, der 2021 nah an meiner Seite war. Nicht falsch verstehen. Es war toll und wertvoll. Wertschätzend und einzigartig. Voranbringend, zukunftsweisend und oft kuschelig. Okay, manchmal auch kratzig.
Trotzdem fehlte mir die große Perspektive. Uns allen. Wie sollte sie auch aussehen? Covid hatte uns fest im Griff.
Das ist immer noch so aber die Stimmung ist anders. Ich weiß jetzt damit umzugehen und kenne meine persönlichen Grenzen. Das lässt meinen Kopf wieder frei werden. Vielleicht war mir auch nicht klar, dass ich in einem gewissen Maße festgefahren war. Trotz neuer Ideen. Oder doch. Ich habe es gespürt aber der innere Schweinehund blieb lieber in seiner Hütte. War gemütlicher.

 

Leichter werden!

Eins der wunderguten Telefonate führte ich mit meiner lieben Hamburg-Freundin Birgit Dierker. Es ging überhaupt nicht ums Business und als wir schon bei der Verabschiedung inkl. Küsschen waren, kam von ihr noch ein Impuls nach dem Motto: ach, was ich dir noch sagen wollte. Was sie damit bei mir auslöste war: ja, genau!!! Es kann so einfach sein! Tanja, schmeiß Ballast und Jahresplanung über Bord. Ist doch gar nicht mein Ding. Sei wieder leicht und beschwingt. Danke Birgit. Du kennst mich eben.

 

Mit Anja Tödtmann von Design Doctors ging es um ihr lokales Projekt für Hilden „Stadtfein Magazin“. Um Kooperationen und Ideen rund um digitales Marketing. Hier taten sich, wie immer, viele neue Ideen auf. Was Design angeht, schwimmen wir einfach auf der gleichen Welle. Übrigens hat sie mich interviewt. Schaut HIER. Hach!

 

 

Als ich mit Johanna Adolphs-Kenning von Thinktext das Vorgespräch zum kommenden Business-Shooting hatte , kamen auch wir von Hölzken aufs Stöcksken. Sie empfand genau so und ich sagte dann irgendwann: Johanna, ich bin beschwingt. Beschwingt in neue Jahr gestartet und allgemein beschwingt freudig, weil der Januar so schön startet, meine Ideen angenommen werden und sich Türen auftun, mit denen ich nicht gerechnet habe. Und am Ende des Telefonats schmettert sie als Verabschiedung: „Schwing schön!“.

 

 

Genau das werde ich jetzt tun. Wieder schön schwingen, businessmäßig abgrooven und jeden geraden Weg für eine spannende Idee verlassen um Impulse aufzusaugen und durchs Unterholz zu krabbeln. Wenn eine Inspirationsstadt mich ein paar Wochen festhält … fein! Damit bin ich immer glücklich gewesen. Damit bin ich immer weiter gekommen.

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