knusperfarben

Kirsten Haenisch – Eins mit der Natur

Dieser, der zweite Tag war dann doch eher klassisch geplant. Der Morgen ging für Kirsten im Hotel mit Make-Up los. Das übernahm Lena von Paper & Powder aus Köln. Sie arbeitet ausschließlich mit Naturkosmetik und genau das war für Kirsten ausschlaggebend. Ich selbst hatte Lena beim Shooting mit Claudia von Lienen kennengelernt und bin sehr beeindruckt.

Wir starteten an meinem Lieblingsplatz, wo die Bäume das Sonnenlicht immer sehr liebevoll auf den Boden entlassen. Es ist ein märchenhafter Ort. Kinder bauen dort ihre Stockhütten und erleben Abenteuer. Als wir dort waren, war es still. Nicht verlassen. So kann man sich 100 % auf den Moment einlassen. Hier stört höchstens ein Buntspecht. Und der war und ist immer ein gern gesehener Gast.

 

Wenn Kirsten sich auf die Natur einlässt, geschehen gar wundersame Dinge. Wenn wir Wind brauchten, kam Wind. Wenn wir Blätter fallen sehen wollten, fielen die Blätter. Es gibt ja Frauen, die sich selbst höchst offiziell zu Hexen ernennen. Sie färben sich ihre Haare rosa und hauen jeden Tag einen schlauen Spruch auf Instagram raus. Sie wollen bekehren, erleuchten, querdenken und kennen sich noch nicht mal selbst. Die wahre Magie liegt im Verstehen von uns selbst. Dann geschieht alles von allein. In Ruhe und mit innerer Kraft. Ohne belehrendes Blabla. Sichtbarkeit ist zwar wichtig aber es kommt eben auf die Art an, wie Wissen nach außen getragen wird. Zum Glück bemerke ich menschliche Eigenschaften recht schnell. Und sehe die Tiefe einer Persönlichkeit. Genau das möchte ich in meinen Bildern sichtbar machen.

 

Ich musste unwillkürlich an den Ausdruck “Mutter Natur” denken. Wenn ihr Kirstens Webseite besucht, stöbert ein wenig. Sie hat viel zu sagen und nichts davon ist Firlefanz. Wenn ihr in ein paar Wochen noch einmal dort vorbei schaut, ist vielleicht schon die neue Version online. Ich halte euch aber natürlich auf dem Laufenden.

Das Leben ist in ständigem Wandel. Wir sind zu Stellen gegangen, wo wir schon beim ersten Shooting waren. Aber diese sollten es zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht sein. Sie waren gut für die vergangenen Bilder. Vieles hatte sich verändert. Auch das Gefühl, dass wir Neues ausprobieren sollten.

Diese Art von Shooting ist das, was ich in Zukunft öfter, immer und immer wieder machen möchte. Nicht von irgendetwas getrieben sein. Nichts müssen. Einfach die Momente nehmen, die kommen. Das ist meine Stärke. Ich weiß das. Leider sind immer noch viele Menschen so sehr von etwas getrieben, dass sie eine solche Herangehensweise nicht akzeptieren. Dabei ist es so einfach. So gut. Was natürlich vorhanden sein muss, ist gegenseitiges Vertrauen. Für mich das Wichtigste überhaupt.

Nach diesem Bild waren wir für diesen Tag fertig. Geistig und körperlich. Natürlich ging es noch auf eine leckere Rhabarber-Schorle ins Schlosscafé. Und der nächste Tag hielt wieder etwas ganz anderes für uns bereit. Mehr davon im nächsten Beitrag.

Wenn ihr den ersten Tag verpasst habt – schaut bitte HIER.

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