knusperfarben

Claudia von Lienen – Sedcard Shooting in Düsseldorf

Der Februar rockt. Und zwar sowas von. Ehe ich morgen mit den #ECHTbusiness Bildern von und mit Ulrike Zecher auf Instagram starte, muss ich euch unbedingt ein paar Bilder vom Shooting mit Claudia zeigen.

Wir kennen uns aus dem vergangenen Jahr von einem gemeinsamen Job bei der DI-Gruppe. Zum damaligen Zeitpunkt war ich dort sowohl die ausführende Artdirektorin als auch Grafik-Designerin und Fotografin. #coolbusiness! Und es war damals ein sehr arbeitsreicher aber produktiver Tag 😊 :

Und wir waren uns sofort sympathisch. Um so mehr habe ich mich gefreut, als sie mich fragte, ob ich ein Sedcart-Shooting mit ihr machen könnte.

Ich bin ehrlich – hatte ich noch nie gemacht. Aber hey, neues Jahr, neue Herausforderungen und so viel anders kann das ja auch nicht sein. Und da ich das schöne Fotostudio von Sabrina Wacker in der alten Fabrik Oberbilk nutzen kann, war die Location auch schnell gefunden. #kooperationen

Sedcard? Was ist das denn?

Eine Sedcard ist die Bewerbungsunterlage für Models. Auf ihr muss auf einen Blick sichtbar sein, wie das Model in “echt und pur” von allen Seiten aussieht. Ganzkörper, Halbportrait und Nahaufnahme. Mit verschiedenen Gesichtsausdrücken. Frontal und seitlich.
Am besten ohne oder auch mit ganz wenig natürlichem Make-Up. Das ist wichtig, damit der Kunde oder der Art-/Creativdirector sich vorstellen kann, was aus dem Gesicht entstehen kann.
Aber auch, wie wandelbar das Model ist. Sprich, verschiedene Make-Up-Situationen, Bilder aus bereits gebuchten Jobs. Außerdem können Models sich spezialisieren. Z. B. auf Bademode. Oder sie bieten zusätzlich die Möglichkeit Hand- und Fußmodel zu sein. Oder vielleicht mit einer sehr individuellen Personality. Werbung ist vielseitig und nicht alle Models eignen sich auch für jeden Job.
Und wer sich jetzt fragt: Sedcard und nicht Setcard … dem sei gesagt, dass der Begriff Sedcard sich von seinem Erfinder, Sebastian Sed ableitet. Da aber so viele Menschen eher Setcard schreiben (was ja durchaus auch irgendwie Sinn macht), sind beide Schreibweisen möglich. Ich bleibe lieber bei der richtigen Schreibweise.

Das richtige Make-Up bitte!

Mit dabei für Make-Up und Haare war Lena Klein von paper_and_powder aus Köln.

Lena arbeitet mit Naturprodukten und ist ein sogenannter Green-Make-Up-Artist. Sie verwendet tierversuchsfreie Naturkosmetik und auf Wunsch geht es auch komplett vegan. Schaut bitte mal bei ihr vorbei. Ist wirklich spannend. Mir war nicht klar, dass es quasi ein neuer Bereich im beruflichen Make-Up-Business ist. #wiederwasgelernt
Außerdem ist sie studierte Illustratorin und hat Ahnung von Grafik-Design. Das ist offensichtlich, wenn ihr ihre Website besucht. Deswegen war ich auch direkt vom Namen “Paper & Powder” begeistert. Klar, dass wir uns sofort “grün” waren.
Ich kann Lena ebenfalls stark empfehlen und werde sie zu meinen Lieblings-Make-Up-Artistinnen neben hinzu nehmen.

Herzlichen Dank, liebe Lena. Super Job und wir waren ein prima Team. Quasi die perfekte Köln-Düsseldorf-Connection. Claudia kommt js ebenfalls aus Köln.

Dann legten wir los. 3 verschiedene Ansätze und Outfits, 3 verschiedene Make-Ups und los! Ich zeige euch meine Lieblingsbilder, die z. T. nicht ganz dem Sedcard-Thema entsprechen aber einfach sein mussten. Ihr kennt mich ja.

Der Rest bleibt geheim.

Wenn ihr also auf Model-Suche seid, schaut bei Claudia vorbei. Ich habe die Arbeit mit ihr sehr genossen. Zum Glück ist sie keine 0-8-15-Schönheit mit blonden langen Haaren und mindestens 3 Schönheits-OPs. Genau deswegen hatte ich sie damals für den DI-Job ausgesucht. Natürlichkeit sollte auch in der Model-Branche das A und O sein. Und Persönlichkeit. ECHT! #ECHTbusiness

Pssst … und immer wenn sie mich angelacht hat, musste ich hinter der Kamera mitlachen. Musste erst mal schaffen.