knusperfarben

#ECHTbusiness – die Fotoreportage

Vielleicht habt ihr euch gewundert, warum es hier auf dem Blog und auch in den sozialen Medien ruhiger geworden ist. Ich arbeite zur Zeit an einem neuen Business-Foto-Konzept. Ich stecke in der Namensfindung, in der Hashtag-Entwicklung, recherchiere, suche Inhalte/Content. Gehe Kooperationen ein und freue mich, dass ich gerade so viele offene Türen einrenne. #yeah

2020. Trendy mit dem Kamerapopo wackeln oder was bewegen?

Die große Frage ging auch an mir nicht vorüber: wie geht es weiter? 2020 soll schließlich mein Jahr werden. Diese Frage stellen wir kreativen Selbständigen uns ja sowieso ständig. Und in Agenturen heißt es dann oft: informiert euch doch bitte erst einmal über die Trends des Jahres. Im Design- und Fotobereich gibt es durchaus gute Quellen. Und ich immer so: *gääääähn
Das ist alles nett gedacht. Andere sollen mir also vorkauen, was gut ist? Wie ich meine Zukunft gestalte? Och nö. Seit ich selbständig bin habe ich mich nie wieder nach aktuellen Trends erkundigt. Unterbewusst nehme ich sie natürlich wahr. Beruflich können mich Trends gern kreuzweise. Ich will etwas bewegen und nicht Trends hinterherlaufen, die Krethi & Plethi durchziehen. Oft wünsche ich mir, dass die Menschen mehr auf sich hören als auf Influenzer X, der Y anpreist weil Z das geil findet. Aber das ist eine anderes Thema. *hüstel

Wenns mal wieder länger dauert …

Statt dessen ging ich einfach mal in mich und überlegte (zugegeben etwas länger … zu lange), was mir und den Menschen um mich herum 2020 beruflich Freude bereiten könnte. Natürlich auch den finanziellen Faktor nicht vergessend. Brötchen im Haus zu haben ist wichtig. Wer euch was anderes erzählt ist entweder Nonne oder hat den Knall nicht gehört.

Was ich wusste: ich will weiterhin Frauen fotografieren, weil es unheimlichen Spaß macht und erfüllend wertschätzend ist. Ich will keinen Schnickschnack. Ich will Bilder so wenig wie möglich bearbeiten. Ich will weniger mit Blitzen rum rennen müssen. Ich will die Wahrheit zeigen. Und nu? Snickers?

Wenn du Reportage machen willst, dann mach VERDAMMT NOCH MAL Reportage!

Dieser Satz traf mich im Dezember zwischen Zukunfts-Grübelei und in den Arbeiten zu meinen Kunststückchen steckend am vollgestellten Polaroidtisch mitten zwischen die Augen. Mit Kopfhörer, rutschender Brille auf den Ohren und Doppelklebeband an allen Fingern. Diesen Satz haute Steffen Böttcher im Mindclass-Podcast raus. BÄMM. Treffer! Ob ich jetzt genau richtig zitiere weiß ich nicht aber so habe ich ihn im Kopf.

Wahrscheinlich habe ich in diesem Moment mit den Augen gerollt und mir mit der flachen Hand vor die Stirn geklatscht. Ich wollte immer Reportage machen. Ich habe damit angefangen, als ich mich 2015 selbständig machte. Aber zu diesem Zeitpunkt war ich noch in einer anderen Phase. Am Anfang eben. Unsicher. Trotzdem hat mich der Gedanke nie ganz los gelassen.
Ein paar – nennen wir sie Vorfälle – hatten mir Ende des Jahres außerdem die Richtung gewiesen. Ich sah immer mehr Bilder von Frauen, die nur noch darauf aus waren, sich die Falten wegzuneaten. Sollte “der Trend” nicht woanders hin gehen? Kein Filter konnte weichzeichnend genug sein. Kein Selfie älter als Realität minus 15 Jahre. Bis hin zu einem Fotoshooting einer lieben Bekannten bei einem Fotografen, der 60-Jährigen die Hautstruktur von 20-Jährigen ohne Pickel verpasst. Schönes Bild aber wer ist das?
Außerdem hatte ich ein AHA-Erlebnis mit Tanja Klein. Dabei ging es um Ehrlichkeit. Und unser Austausch zu diesem Thema war grandios. Da waren wir uns einig.

Keinen Weichzeichner aufs Leben legen.

Und so war mir klar:
Fotografie + Frauen + Business + Ehrlichkeit +++ kein Weichzeichner auf dem Leben!
Das WILL ICH machen. Ich erweitere mein Angebot mit Reportage. Jawoll. Coooool! >>> #businesscool

Und wo bin ich dann? Bei dem, was mir wichtig ist und war: Authentizität, und Storytelling reloaded. Als Kundin erfordert eine Reportage über Frauen-Business vielleicht etwas Mut. Und auch Zeit. Mehrere Tage vielleicht. Oder auch Tage über Monate. Da müssen wir gar nicht drüber diskutieren. Denn hier kommt keine Visagistin, das Licht ist nicht immer optimal und ihr habt außerdem eine Fotografin an der Seite, die alles von euch mitbekommen möchte.

Nehmt ihr diese emotionale Hürde erhaltet ihr tollen Content für eure Social-Media-Kanäle, Websites, Newsletter und und und.

Wie das in Grundzügen aussehen kann, zeige ich euch ab Februar auf meinem Instagram-Account. Denn meine Wiederholungs-Haus-und-Hof-Kundin Ulrike Zecher hat mich gefragt, ob ich eine Reportage über ihren Filmdreh mit der DW Deutschen Welle zum Thema “Personal Branding” machen möchte. Mit Sicherheit! Passt ja wunderbar. Denn Bilder gehören zum Personal Branding wie Marzipan in Mozartkugeln. >>> #businessmarzipan
Ulrike wird gleichzeitig ihre Sicht mit den Bildern auf ihrem Instagram-Account erläutern. Wird ECHT spannend. Kleiner Teaser:

Und der Hashtag/Name steht. #ECHTbusiness – Die Fotoreportage

Hier bedanke ich mich ganz wertschätzend bei Elke Tonscheidt. Ihr hatte ich viele ungeordnete Brainstorming-Begriffe zugeschmissen und ihre Antwort war: Tanja, wenn ich es verdichten müsste, dann kann ich nur sagen, dass du ECHT bist und ECHTES Business abbilden möchtest. Ja. Genau. So einfach kann es ECHT sein.
Kooperationen zwischen Frauen rocken einfach.

Bleibt also neugierig, begleitet mich und Ulrike den Februar auf Instagram und jedes Mal, wenn ihr euch fragt: “ECHT jetzt?” – dann denkt an mich. :o)